Agentur für Webdesign in Wiesbaden

Einer der Schwerpunkte unserer Webdesign Agentur Wiesbaden ist die Konzeption, Gestaltung/Design und Realisation von Webseiten. Eine kleine Auswahl an Webprojekten und Webdesigns finden Sie in dem Portfolio unserer Webdesign Agentur Wiesbaden unter Webdesign Beispiele. Weitere Webprojekte und Arbeiten – auch speziell zu Ihrer Branche oder Ihrem Arbeitsbereich – zeigen wir Ihnen gerne auf Anfrage – nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Webdesign und Realisation von Webseiten

Aus unserer Erfahrung macht es Sinn, Webprojekte grundsätzlich mit einem Content Management System (CMS) zu realisieren – unabhängig davon, ob es sich um eine kleine Webpräsenz für den Schmuckladen um die Ecke handelt oder ein umfangreiches, mehrsprachiges Webportal. Das CMS versetzt Sie in die Lage, alle wichtigen Inhalte Ihrer Webseite kurzfristig und ohne Hilfe einer Web-Agentur zu aktualisieren. Selbst dann, wenn Sie die Aktualisierung Ihrer Webseite lieber in den Händen Ihrer Webagentur lassen möchten, macht eine CMS-basierte Webseite mehr Sinn – die Webdesign-Agentur bleibt flexibler bei Änderungen und schafft die Basis um kurzfristiger und kosteneffizienter auf Ihre Wünsche zu reagieren.

Ein weit verbreitetes Vorurteil ist, dass der Einsatz eine Content-Management-Systems deutlich teurer und aufwändiger bei der Realisation Ihrer Webpräsenz ist. Die meisten guten Webagenturen setzen auf Open-Source-CMS-Systeme wodurch für Sie keine Lizenz-Kosten für die Software anfallen. Natürlich kommt durch die Installation der Software auf Ihrem Server noch einmalige Installationskosten dazu, aber diese Aufwände rechnen sich nach unserer Erfahrung schon bei sehr kleinen Webpräsenzen. Sobald das System installiert ist, lassen sich die Seiten sehr schnell befüllen – statt also jede Inhaltsseite Ihrer Webpräsenz händisch programmieren zu müssen, setzen wir das Webdesign einmalig in eine Art Vorlage um (Template), die dann mit dem CMS befüllt werden kann. Auch die Navigation und die Menüpunkte können schnell und unkompliziert in der Struktur und Reihenfolge verändert werden – eine Sache, die sich bei einer "statischen" Webseite (also einer Seite, bei der jeder Inhalt "per Hand" programmiert wurde) als sehr aufwändig gestaltet, da die neue Navigationsstruktur dann auf für jede Unterseite manuell verändert werden muss.

Welches CMS für die Realisation Ihres Webdesigns?

Es gibt keine Pauschalregel für die Wahl, mit welchem Content-Management-System wir Webdesigns realisieren. Es hängt stark von den Anforderungen und Perspektiven Ihrer Webpräsenz ab – und letztendlich auch subjektiv davon, in welchem System Sie sich "wohl fühlen". Daher ist es uns wichtig mit Ihnen in einer sehr frühen Phase der Webkonzeption und des Webdesigns zu klären, welche möglichen Erweiterungen, Features und Sprachen evtl. geplant sind.

Genau so wichtig ist es uns, Ihnen vor Realisation kurz einen Überblick geben zu dürfen, welche Möglichkeiten die in Frage kommenden CMS-Systeme bieten und wie sie sich bedienen lassen.

Bei kleinen Webseiten haben wir z.B. sehr gute Erfahrungen mit WordPress gemacht – einer Software, die ursprünglich für Blogs entwickelt wurde, inzwischen aber auch für ganze Webpräsenzen beliebt ist. WordPress erfordert nur eine sehr geringe Einarbeitung und läßt sich hervorragend erweitern, falls Ihre Webseite wachsen sollte.

Bei sehr kleinen Unternehmen empfehlen wir sogar gelegentlich überhaupt keine Webseite realisieren zu lassen, sondern zu prüfen, ob nicht ein ähnlicher oder größerer Erfolg durch Social Media (facebook, twitter etc.) erzielt werden kann. Hier sehen wir unsere Aufgabe dann weniger in der Gestaltung und Realisation schöner und ansprechender Webdesigns als vielmehr in der inhaltlichen und konzeptionellen Beratung.

Bei den etwas größeren Präsenzen bieten sich Drupal, Joomla oder Typo3 an. Typo3 kommt bei uns in der Praxis relativ oft zum Einsatz – es ist ein wunderbares und sehr flexibles System, dass sich leicht erweitern läßt. Das gängige Vorurteil, dass Typo3 für den technikscheuen Redakteur ein Albtraum sei trifft aus unserer Erfahrung nicht zu – oder nur, wenn die Webagentur Ihren Job nicht richtig gemacht hat: Das gesamte Backend (also der Bereich, in dem Sie später Ihre Texte und Bilder einpflegen) läßt sich soweit aufräumen und reduzieren, dass Sie nur noch die Funktionen sehen, die sie wirklich brauchen. Statt der 30 Buttons in der Funktionsleiste reduzieren wir gerne die Ansicht für den Redakteur auf 2 Buttons – und wenn Sie sich dann "wohlfühlen" können Sie weitere Funktionen selbst freischalten – oder wir machen es für Sie und erklären dann kurz die Bedienung.

Welche Technik für die Realisation Ihrer Webseite?

Eine wichtige Frage, die auch selten Pauschal beantwortet werden kann. Wir versuchen einfach mal einige der Begriffe zu klären, die Sie evtl. schon mal in Zusammenhang mit Webdesign und Realisation gehört haben. Und auch hier das ein oder andere Vorurteil zu klären.

Flash

Sie sind sicher schon mal auf Webseiten gestoßen, die Ihnen direkt durch ungewöhnliche Animationen oder Interaktionen aufgefallen sind. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war dieses Webdesign in Flash umgesetzt. Ursprünglich als Animationswerkzeug für Webdesigner konzipiert (und leider viel zu oft für nervende Introanimationen und Werbebanner verwendet und dadurch in Verruf geraten) ist Flash noch immer das erste Werkzeug der Wahl, wenn es um scheinbar unlösbare Aufgaben und Interaktionsmöglichkeiten geht.

Beispiele:

  • Für den bekannten DJ marcapasos konzipierten wir eine Webseite, die als besondere Form des Gästebuches erlaubt, einen Sound-Loop in einem virtuellen Raum zu platzieren. Je nach Position hört man den Mix aus den Loops der benachbarten Gästen und kann so eine kollektiven Soundcollage erzeugen.
  • In der eher düsteren Welt von nanu können die Gäste sich durch das Pflanzen von Blumen verewigen. Die Blumen können an jeder beliebigen Stelle der Webseite platziert werden und wachsen je öfter ich als Besucher wiederkomme.
  • Für das Übersetzungsbüro linguamondi entwickelten wir zu Weihnachten eine interaktive Schneekugel, die man schütteln kann um zufällige, multilinguale Neujahrsglückwünsche zu generieren.

Trotz dieser überzeugenden Möglichkeiten und Ergebnisse hat Flash im Bereich Webdesign in den letzten Jahren etwas an Bedeutung einbüßen müssen:

  • Steve Jobs (Apple) hat verkündet, Flash werde es niemals auf dem iPhone oder iPad geben. Offizielle Begründung: Flash ist ein Ressourcenmonster (Akku wäre noch schneller leer) und voller Sicherheitslücken. Inoffizielle Begründung: Flash ist prädestiniert, Web-Apps zu entwickeln, die als vollwertiges App in einem normalen Browserfenster laufen könnten – ohne den Umweg über den App-Store gehen zu müssen (durch den Apple seine Umsätze macht). Ob sich diese Haltung in den kommenden Jahren aufrecht erhalten läßt wird sich zeigen. Zumal Flash auf anderen mobilen Betriebssystemen wie Googles Android problemlos läuft. Soll eine Webseite also problemlos auch über mobile Endgeräte abrufbar sein, 
  • Das Vorurteil hat sich gehalten, dass Flash-Webseiten nicht für Suchmaschinen optimierbar wären und grundlegende Browser-Navigationen wie Vor- und Zurückbuttons nicht unterstützen. Dieses Urteil stimmt allerdings nur begrenzt. Erfahrene Webdesign-Agenturen kennen die Möglichkeiten, Flash-Webseiten genauso gut für Suchmaschinen zu optimieren wie klassische HTML-Webseiten – ohne an dem "Look & Feel" des Flash-Webdesigns Abstriche machen zu müssen. Sie glauben das nicht? Dann suchen Sie doch mal, wo man in Wiesbaden die bekannte Schmuckmarke Ayala Bar kaufen kann und schauen sie mal, welches Ranking der Schmuckladen Turmalin bei den Suchbegriffen "Ayala Bar Wiesbaden" hat: Jetzt suchen – kein schlechtes Ergebnis für eine Flash-Seite bei knapp 1.000.000 Suchergebnissen, oder? Und ist Ihnen auch aufgefallen, dass Sie sich gleich auf der richtigen Unterseite befinden – obwohl es eine Flash-Seite ist? Navigieren Sie doch mal durch die Seite... keine Probleme mit den Vor- und Zurückbuttons? Sie sehen – vieles ist möglich und es ist leider wie so oft: Man muss eben nur einen Fachmann fragen.
  • Ein weitverbreiteter Irrtum ist ebenfalls, dass sich Flash-Webseiten nicht durch den Kunden selbst aktualisieren lassen, also keine Anbindung an ein Content-Management-System erlauben. Die Wahrheit ist: Jedes beliebige CMS läßt sich als Backend für die Befüllung von Flash-Webseiten verwenden. Neben einem selbst entwickelnten CMS, das wir viele Jahre zur Pflege von Flash-Seiten verwendet haben, binden wir Flash-Webseiten inzwischen auch problemlos an WordPress, Typo3 und Joomla an. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur Teile der Seite über Flash aktualisiert werden sollen (z.B. eine Flash-Navigation) oder die komplette Seite in Flash aufgebaut ist.

Eine gewisse Vorliebe für Flash ist schwer zu überhören – was aber mit der Biografie unserer Webagentur in Wiesbaden zusammenhängt. Wir versuchen mal unsere Überlegungen für und gegen eine Flash-Webseite auf den Punkt zu bringen:

  • Flash ist perfekt geeignet, wenn es um Fan-, Event-, Guerilla oder Promotionseiten geht. Also Seiten, die überraschen sollen und auf außergewöhnliche Art auf ein Produkt, Event oder eine Aktion aufmerksam machen möchten. Wenn ein neuer Blockbuster-Thriller im Kino anrollt werden Sie sehr wahrscheinlich dazu eine aufregende Flash-Seite im Netz finden, die sie innerhalb kürzester Zeit fesselt und Ihnen Gänsehaut auf dem Rücken macht. Man sagt: Die meisten Besucher von Flash-Seiten kommen nicht über Suchmaschinen, sondern über Empfehlungen.
  • Flash ist unschlagbar, wenn es um Lehr- und Lerneinheiten, E-Learning und anschauliche Wissenvermittlung geht. Keine andere Webtechnik könnte zur Zeit besser eine Reise in den menschlichen Körper animieren, bei dem ich die einzelnen Organe in 3D erkunden kann, während ich Filmbeiträge und Audio-Infos zum tieferen Verständnis aufrufen kann.
  • Flash ist genial, wenn es um das Einbinden von vielen verschiedenen Audio-, Bild- und Video-Medien geht, die auf möglichst vielen Betriebssystemen (außer iPhone) kompatibel laufen sollen. Und auch darum, wenn Video in Echtzeit "manipuliert" werden soll, wie die geniale Idee von z.B. Elf-Yourself beweist.
  • Flash ist überhaupt nicht geeignet für extrem contentlastige Seiten (also Webseiten, bei denen Text und Inhalt im Vordergrund steht). Kein Mensch möchte Wikipedia als interaktives Abenteuer erleben. Wenn ich nach einer Liste von Parkhäusern auf der Webseite der Stadt Wiesbaden suche, dann möchte ich mich nicht durch einen 3D-Raum navigieren um zu dem gewünschten Menüpunkt zu gelangen.

Fortsetzung folgt...